DO SAN MIA DAHOAM

Gemeinschaftsausstellung regionaler Künstler zum Thema Heimat vom 10.November bis 27.Dezember 2012

  • Hedi Baumann
  • Michaela Bonnkirch
  • Joe Haneder
  • Jochen Kühlbrey
  • Christine und Peter Lampartner
  • Klaus Moosmang
  • Daniela Raab
  • Ernst F.Völker
  • Inge Schneider-Wallrapp


 

22. September – 29. Oktober
Ray Moore - The Juke Joint

» Filzstiftzeichnungen im Hip-Hop-Beat
Münchner Merkur vom 29.09.2012

Ray Moore

Geboren in Brookhaven und aufgewachsen in der amerikanischen Kleinstadt McComb im tiefsten US-Südstaatenbundesstaat Mississippi, deutete ursprünglich nichts darauf hin, dass der heute 41-jährige Ray Moore einmal eine künstlerische Laufbahn einschlagen würde. In seiner Jugend war es überwiegend die Musik - die treibenden Rhythmen des Jazz, Blues und auch des HipHop, die ihn stetig begleitete. Auch Skizzenbüchern und Bleistift waren seine steten Begleiter, ständig kritzelte er sie mit verrückt aussehenden Kreaturen und Mustern voll. Seitdem ist der künstlerische Schaffensprozess dominierend in Moores Leben, permanent arbeitet er parallel an mehreren Werken, nutzt und probiert neben klassischen Hintergründen wie der Leinwand auch andere Materialen wie Holzreste aus Schreinereien, alte Zeitungen und andere Abfallprodukte aus; seine zentralen Farben sind diverse Orange-, Gelb- und Rottöne, aber auch weiterhin klassisch Schwarz und Weiß. Er arbeitet heute überwiegend mit Acryl-Farbe bzw. Acryl-Stiften.

Ray Moore muss als zeitgenössischer Künstler mit dem Finger am Puls des Geschehens gesehen werden: der Autodidakt hat definitiv einen vollkommen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt.


 

20. Juli - 15. September
Werkschau Oberstufe Gymnasium Neubiberg

Zum Abschluss des Schuljahres 2011/12 stellen die Gymnasiasten über die Sommerferien ihre Arbeiten aus den Kunstkursen aus, die unter der Anleitung der beiden Kunstlehrer Peter Rast und Norbert Rother entstanden sind.

Gezeigt werden Selbstporträts auf Holz - erinnernd an Storyboards der amerikanischen Nummern-Girls. Die Aufgabe der Schüler bestand darin, Maserung und Strukturen der Holzvorlage in die Hautoptik zu integrieren.

Des Weiteren sind Serien von Natur- und Landschaftsfotografien zu sehen, deren Reiz vor allem in den vielfältigen Variationen des Hauptmotivs liegt.

Besonders reizvoll sind die Architekturmodelle für einen Pavillon auf dem Schulgelände. Die Modelle wurden aus verschiedenen Alltagsmaterialien hergestellt, das in direktem Bezug zu den Schülern steht. Eine Gruppe Mädchen verarbeitete ihre Kosmetik- und Toilettenartikel zu einer phantastischen Hüttenkonstruktion. Buben verschmolzen CD´s zu einer futuristischen Halbkugel mit Flügeln (an ein Huhn anmutend). Andere verwendeten Cocktailspieße mit Eierschalen-Walmdach für eine luftige an ein Karussell erinnernde Variante.

Collagen aus Bildern von Bauten unterschiedlicher Epochen (z. Gotik, Klassizismus, Bauhaus und Minimalismus) aus einer bestimmten Perspektive zusammengeschnitten eröffnen neue Blickwinkel und einen reizvollen Mix aus alt und modern.

 


 

alex remix

bilder aus licht, papier & blei!

19.Mai bis 07.Juli

Schubladen, Grenzen & Verbote gibt es nicht für unseren vielseitigen Künstler, nach dem Motto "alles ist erlaubt". Frisch von der Leber weg wird kombiniert und neu zusammengestellt, -gesetzt und -gelegt von realen, greifbaren Dingen oder das von (bzw. in) Gedanken ... es lebe der Mix!
München & paris, afrika & asien, s-w & farbig, ... erfundenes & gefundenes, eckig & rund, chic & schund.

 


Dialog 2: Und hier schläft mein Traum

Gruppenausstellung argentinischer Künstler

10.März bis 06.Mai

Das Konzept der Ausstellung möchte der abwechslungsreichen, poetischen und mit disziplinärer Vielfalt gesegneten argentinischen Kunst in Europa die Türen öffnen. Ziel ist es, einen kulturellen Dialog mit Deutschland zu ermöglichen und die argentinische Kunst bekannt zu machen. Das Projekt ist bereits der zweite von der Kuratorin Mariela Gómez Erro organisierte Austausch mit der deutschen Kultur. Nach Dialog1: Spieglein, Spieglein an der Wand stellt Dialog 2: Und hier schläft mein Traum Werke aufstrebender argentinischer Künstler vor, die ein Zwiegespräch mit ihren Träumen führen. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das Verlieren der Zeit, eines der bekanntesten Lieder der argentinischen Rockgruppe Los Redonditos de Ricota. Das Thema des Traums hat auch in der Literatur seinen Widerklang gefunden, wie beispielsweise im Werk von Jorge Luis Borges. In seinem Buch der Träume erzählt er vom Zusammentreffen von Personen unterschiedlicher Epochen und von Träumen in denen sich Tag und Nacht vereinen. Die Träume sind Erfindungen der Seele, die sich in Bilder verwandeln, in Geschichten, die die Vergangenheit zeigen oder eine herbeigewünschte oder gefürchtete Zukunft vorhersehen.

 

  • María Elena Alisio
  • Romina Biglieri
  • Gustavo Damelio
  • Tamara Domenech
  • Fernando Evangelista
  • José Galliano
  • Roberto Giusti
  • Juan Jalil
  • Laura López
  • Cristóbal Peña y Lillo
  • Mariellage
  • Celeste Palacios
  • Adriana Pérez
  • Francisco Ramón Ungaro

 


 

eROTische Verstrickungen

Gemeinschaftliche Installation mit der Autorengruppe Punktum

08.Januar bis 29.Februar

Die Künstlerinnen Mariellage, Hedi Baumann und Bettina Carter haben die Verstrickungsidee von Susanne Hanus (Hochschule für Bildende Künste Dresden) aufgegriffen und weiter entwickelt. Sie ließen ihrer Fantasie freien Lauf, um nicht nur die emotionale sondern auch die räumliche Mehrdimensionalität mittels roter Wolle und Textilien sichtbar zu machen. Im Spinnennetz gefangen sind Gedichte der Autorengruppe Punktum und filigrane Dessous der Künstlerinnen. Verstrickungen sind eine räumliche Visualisierung von Vernetzungen, Beziehungen und zwischenmenschlichen Irrungen. Alles hängt voneinander ab und ist miteinander verwoben. In dem rot versponnen Raum gibt es keinen eindeutigen Anfang und kein Ende.

Punktum ist eine Gruppe von Autoren aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn und Umgebung, die sich zum Schreiben zusammengefunden haben. In gemeinsamen Lesungen, Veröffentlichungen und Projekten wenden sich die momentan fünf Mitglieder (Ilse Bub, Markus Kausch, Robert Königshausen, Hans Montag, Uwe Schmidbauer, Claudia Schuler, Sibylle Viehöver) an die Öffentlichkeit. Die Autorengruppe ist kein geschlossener Kreis, jeder ist eingeladen mitzumachen.

 


Süddeutsche Zeitung 19.Januar 2011