RAY MOORE

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Geboren in Brookhaven und aufgewachsen in der amerikanischen Kleinstadt McComb im tiefsten US-Südstaatenbundesstaat Mississippi, deutete ursprünglich nichts darauf hin, dass der heute 41-jährige Ray Moore einmal eine künstlerische Laufbahn einschlagen würde. Als Sprössling einer weitestgehend bildungsfernen afro-amerikanischen Unterschichtsfamilie war sein einziger Weg, einer kriminellen Karriere zu entkommen, der Beitritt zur US-Army, mit der er im Jahr 1993 nach Deutschland kam - dem Land, das er seitdem zu seiner Heimat gemacht hat.

In seiner Jugend war es überwiegend die Musik - die treibenden Rhythmen des Jazz, Blues und auch des HipHop, die ihn stetig begleitete und ihm als Quelle der Ablenkung von der Alltagstristesse sowie der Inspiration diente. Denn ein enormes kreatives Potential schlummerte schon immer in Moore. Skizzenbücher und Bleistift waren seine steten Begleiter, ständig kritzelte er sie mit verrückt aussehenden Kreaturen und Mustern voll. Jedoch erst Jahre später begann er auf Anraten von Freunden, diese Zeichnungen auch auf einen weiteren Kontext auszudehnen. Fortan war Moore regelrecht besessen davon, seine Figuren auf den unterschiedlichsten Hintergründen und vor allem auch in Farbe zu inszenieren. Seitdem ist der künstlerische Schaffensprozess dominierend in Moores Leben, permanent arbeitet er parallel an mehreren Werken, nutzt und probiert neben klassischen Hintergründen wie der Leinwand auch andere Materialen wie Holzreste aus Schreinereien, alte Zeitungen und andere Abfallprodukte aus; seine zentralen Farben sind diverse Orange-, Gelb- und Rottöne, aber auch weiterhin klassisch Schwarz und Weiß. Er arbeitet heute überwiegend mit Acryl-Farbe bzw. Acryl-Stiften.